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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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347chen man es trinken lassen wil, ihm dabeiLeſzen, oder das Zahnfleiſch berühren,siglich den Schmerz vermehren. Nicht minderdiese Vermehrung des Schmerzes dadurchkreget werden, wenn das Trinken nicht denatürlichen Grad der Wärme hat, sonderninweder zu kalt aber zu warm ist, mithin ei-übermäßige oder ungleiche Spannung ver-ſachet.Ist dieser Schmerz nun dadurch aufempfindliche Weise verstärket worden, dannſen Sie das Kind nicht wieder auf ſolcheaus Trinken, ſondern es leidet lieberals sich dem vorigen Schmerze nochauszusetzen; eben so als wenn ein Er-ger, aus Furcht vor den Schmerzen ei-peration, lieber alles waget, und selbststirbt. Alle diese unangenehmen Em-gen und schädlichen Folgen fallen beimtillen mehrentheils gänzlich weg, da dieartze den Kindern fast nicht den min-Druck verursachen kan. Dieser Fall er-ſich ſehr oft bei dem Zahnen der Kin-und eben hiebei hat das Selbststillen noch die-inleuchtenden Vorzug, daß indem dieaus der Wartze nach allen Seitenſanft in einer mäßigen Wärme hervor-nothwendig überal das Zahnfleischangefeuchtet wird. Gewiß kan manchts vorstellen, welches fähiger wäre,ſehr geſpannten Faſern des ZahnfleiſchesNachgeben zu zwingen, dem Zahn alsodurchbruch zu erleichteren, die Schmerzenund