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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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300man dem Kinde aufs neue zu essen, odertrinken giebt; und so nimt das Uebel immermehr zu, bis zulezt völlige Schwachheit,lei Arten Verstopfungen und Krankheitbrechen, und nun der Arzt, wenn er nurzeitig genug gerufen wird, und er hinreichEindruck machen kan, mit genauer NothKind vom drohenden Tode rettet. Ueberlebtnun diese Periode, dann wird es nachnem finstern Hofmeister; oder einer mütterGouvernantinn anvertrauet. So bald dasaufgestanden, angezogen ist und rechtgefruhstücket hat, wird es bei demselbengesperret. Hier mus es den ganzen Motsaushalten, bis es wieder an die Mittaggehet. Nach Tisch fängt der vorigewieder an, das Kind darf nicht vom Zimmkommen: und viele zwingen es immernem Stuhl ruhig zu sitzen; ja, ich wei-spiele, wo die Kinder auf den Stuhl sindgebunden worden, damit die Gouvernanicht nöthig haben moͤchte, gar zu aufObsicht über die ihr anvertrauten Kinderhaben. Ueberhaupt ist das schöne Ge-allem diesem weit mehr ausgesetzet, undte wol einmal von dieser Seite einen Lyzum Reformator ihrer Erziehungsmethodsehen leicht ein, Mein Freund! daß beisen Erziehungen kein anderes ResultatVorschein kommen kan, als miszogenmiswachsene Kinder. Das Herz muswarlich dabei=bluten. Dem Himmel so.