120ken, die derjenigen völlig gleich ist, wenn sichMuskelfasern zusammenziehen; oder alsdie Sehnen hüpfen: weswegen dieſe Bewe-in der Haut von unerfahrnen, und in dergliederungskunst unkündigen Aerzten nichtten mit dem Sehnenhüpfen sodann verwesſelt wird; wo doch die Bewegung blos alleinin der Haut ihren Sitz hat.Ich mus Ihnen dahero nimmer vonWege reden, welchen die Natur einſchlägtden Faſern die Eigenſchaften, und das Verwgen sich stark zu bewegen, zu verschaffen.In der thierischen Oeconomie ist beim nebohrnen Kinde alles dahin eingerichtet,es, wenn es nicht schläft, fast alleMuskeln anhaltend bewegt. So wie es 6ren iſt, zwingt die Noth zum Athemdasselbe seine Brust zu erweiteren. Hiebeinun fast kein Muskel seines Körpers, welches nicht anstrenget. Schon Aristotelesdas Weinen der Kinder unter die nüzlichenbesübungen. Obzwar ich freilich niemalrathen moͤchte sein Kind zu petzen, um daſtdurch erregtes Weinen zu ſtärken; ſoDing doch so lächerlich nicht, wie es ſchBei der empfindlichen Faſer des Kindes,dasselbe nemlich bei jedem geringstengen. Da es aber bei dem Weinen nicht a-durch geſchwindere und ſtärkere Zuſammenzhung und Ausdehnung der Lungen den 1des Bluts, wie auch die Ausdünſtung
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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