212daß sie den natürlichen Säften so nahe kom-men, daß ſie in den Gefaͤſſen keinen ſo wie-dernatürlichen Krampf wodurch sie vorhinrückgehalten wurden, mehr erregen, wenigstendenselben nicht unterhalten können, sonderndann mittels der Bewegungen der Gefässe durch diereinigenden Organe des Körpers weggeſchafftwerden. Wenn nun aber diese fremden wiede-natürlichen Theile eine solche reitzende Kraft aufgewisse Gefässe besitzen, daß dadurch dietürliche Reitz⸗ und Empfindbarkeit bis aufnen für die Kräfte des Ganzen unüberwindlichen Grad gestöret wird; oder obgeꝺachtfremde Theilchen in ihrer Beziehung aufnatürlichen Säfte des Körpers dermassenrogen sind, daß selbige nicht aßimiliret,dergestalt umgeschaffen werden können, daßmittels der vermehrten Bewegungen derfässe, durch die reinigenden Organe wegsben werden können, dann begreifen Sie leicht,mus die Unordnung immer mehr zunehmenund zulezt der Tod erfolgen, wenn nichtvernünftiger Arzt durch kluge Anbringungder Kräfte, dasjenige zuweilen allein bewerk-stelliget, was die Natur gar nicht konnteDiese Fälle wo die Natur so fast gar nichtthan kan, sondern wo zwar nicht alles,das mehreſte zur Weg⸗ oder Umſchaffungheterogenen Theile, durch die Kunst gesche-mus, sind zum Glück der Menschheit nurten: dahingegen sind diejenigen Fälle, woEnt-Arzt der Natur in Unterhaltung, oderwicklung
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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