204Würckung des fremden Körpers, so bald selbi-ger nemlich nicht zu würcken fortfähret,zurlange nachher mehr Spuren von sichlassen kan. Diese mit Schwäche verpaartegrössere Reitzbarkeit und EmpfindlichkeitFasern bringt nun beim Kinde die ihm sone Furcht hervor. Wenn man glaubt daßbige ein schlechtes Geſchenck der Natur fürKinder seye, so irret man sich sehr.wie würde es denselben öfters bei ihremganz unthätigen und völlig wehrloſen Zuſtergehen, wenn sie nicht durch diese FurchtEmpfindlichkeit getrieben würden, durchWeinen; jede drohende Gefahr bei Zeiten anzuzeigen? Ja, wie würden sie sonst die nöthigtBedürfnisse ihres Körpers gehörig anzeikönnen — oder Zeichen geben, wenn etwasren Körper zu verletzen drohet, und wäreauch nur eine verkehrte Falte des Hemdg-denn auch dieſe koͤnnte wegen der Zaͤrtlichkeitrer Haut, bei einigen reellen Schadenten. — Diese Furcht vergehet nun nachnach, und zwar mehrentheils nach Maaßdaß dem Kinde deutliche Begriffe vonSachen beigebracht werden, und die Spannk-der Fasern sich mit ihrer Festigkeit vermei-Je mehr nun dieſe Feſtigkeit und Elaſticitàrem volkommeneren Zeitpunkt sich nähert,mehr entfernt sich die Furcht; und anStelle mus, da die Faſer nun beſtändis,gespannt ist, folglich immer starkes Beimsich zu bewegen anwendet, beim Jünglins
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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