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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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199Drittens verlohr das sinnliche bei ihnengewaltig durch die traurige Lage in welche dieVerfolgungen sie setzte, und ihnen fast gar kei-Genuß mehr davon ließe, ſeiner Werth.DieVerläugnung deßelben fiel ihnen also soleichter.Jetzt muß ich Ihnen noch Ihre Frageworten: Wie es dann zugehe, daß derüber seine Empfindlichkeit Herr wer-könne? Die mehresten Menschen stelleniebei etwas positives vor; als wenn derh ein unmittelbares Vermögen beſäße ei-ſicheren Theil ſeines Ichs umzuſchaffen,ndere Kräfte zu geben; oder ihm etwasmen, was er vorhin hatte. Ich habeſchon im 16ten Br geſagt, daß dieſesunmöglich seye. Er kan im körperli-durch einen den Nerven anzubringenDruck, die Empfindlichkeit des Theilslichen der gedruckte Nerve sich endigt, he-abervon einer Eigenschaft der Seele, aufKörper auf ähnliche Weiſe ſo in einemwürken zu können, haben wir nichtermindesten Spuren. Wir bedürfen einerigenſchaft aber auch gar nicht. DennSeele die Kraft erlangt, die Sinn-beherrschen zu können, so geschiehet sol-nach dem nemlichen Gesetz, wonach be-Empfindungen im Körper gehoben wer-nnen; daß nemlich jederzeit jede stär-Empfindung die schwächere vermin-odergänzlich hebt. Daß nun Schmer-ten