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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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293Welt nur Angst und Gefahr vor sich. (S. den14ten Brief.) Eben dieser Apostel zeigt aber(a), wie sehr er das irrdische von dieser Seiteüberwunden habe; er sagt nemlich: Denn ichhabe gelernet, bei welchen ich bin mitgenügen zu laßen. Ich kan niedrig seyn,und kan hoch ſeyn; ich bin in allen Din-gen und bei allen geschickt, beide satt seynund hungern, beide uͤbrig haben undMangel leiden. Ich vermag alles durchden, der mich mächtig machet, Christus.Die ersten Christen konnten es aber auch voneiner gewißen Seite, hierin weiter bringen,die nachherigen. Denn sie hatten,oberErstlich. Das Vorbild des sie selbst,ihre Lehrer gelehrt, durch so viele Wunder sei-ne Lehre bekräftiget habenden Heilandes, in soviel frischerer Gedächtniß.Zweitens. Die ersten Christen glaubtdas Ende der Welt, mithin ihren völligTriumph bei der Wiederkunft Chriſti zumricht ganz nahe; ſo nahe, daß ſie ſolcheszu ihren Zeiten eintreffend ansahen. In eini-gen Briefen der Apostel findet man Spuren,daß sie selbst dieses für wahrscheinlich hielten.Alle Bewegungsgründe muſten daher weit mehEindruck auf sie machen, da sie das Enderer Laufbahn, das ewige Leben gleichsam saanzuschauen glaubten. Und endlichDrit-(2) Br. a. d. Philipp. Kap. 4. v. 11. u. f.