192de gehalten. Verräth einer die gerinsFurcht, so tödten sie ihn auf einmal mit“ Verachtung, als unwürdig wie ein Mannbehandelt zu werden. Von solchen Gedan-ken befeuert, ertragen sie ohne einen Seuf-zer, was der menschlichen Natur demehen nach unmöglich fallen solte. Sie sonen gegen den Schmerz nicht nur unent-pfindlich zu seyn, sondern sich selbst um ihnzu bewerben. Unterlaßt, sagte ein alterAnführer der Prokesen, da seine höhnischenBeleidigungen einen von seinen Peinigernreitzt hatten, ihn mit einem Meſſer zuwunden, unterlaßt diese Meßerstiche; undlaßt mich lieber durch Feuer sterben,damit diese Hunde, eure Bundesgenokvon jenseits dem Meere, an meinBeispiele lernen mögen, wie Männerleiden. Diese großmüthige Standhaftiwovon man unter den amerikanischengern häusige Beispiele findet, erregtBewunderung noch Mitleiden, sonderndie wilden stolzen Seelen ihrer Peinigezu neuen Grausamkeiten an. Endlich wersie es überdrüßig, mit Männern längerkämpfen, deren standhafte, unerschütteSeelen sie nicht überwinden können;irgend ein erboßtes Oberhaupt macht s.Leiden mit seinem Dolche, oder seinerein Ende.“ Auch führt dieser Schrif-alle die harten und grausamen Versuche an.wele(a) l. c. S. 422.
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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