193welche die Voͤlker am Oroonoko Strome mitdenjenigen anfangen, welche nach der Haupt-mannsstelle streben, und die in dem strengstenand langen Fasten, nachdrücklichsten Hieben mitPeiſchen, wobei der Leib faſt geſchunden wirdnich.allein bestehen; sondern man hängt ihnnachher in einem Hangebette auf und schüttet einenunzähligen Schwarm giftiger Ameisen auf ihn,dererStich eine höchstempfindliche Pein ver-urſaht, und eine heftige Entzündung nach sichUnd zuletzt wird er noch einmal in sei-Hangebette aufgehangen, und mit Pal-Blättern bedeckt. Darauf wird ein Feuerstinkenden Kräutern unter ihm angezündet,er deßen Hitze fühlt und im Rauchewird. So geröstet und beinahe erstickt,noch immer mit der geduldigen Unem-chkeit leiden: Denn nur ein Seufzer, eineine unvorsetzliche Bewegung, die seinausdrückte, würde ihn von der verlang-Bürde ausschließen. Viele kommen aberdiesen rauhen Prüfungen ihres stand-Muths um. — Auch die Märterer Ge-chtengeben Beweise davon, indem sie Bei-ausliefern, wo Leute noch bei schon bren-in Scheiterhaufen frölich gesungen haben.viel vermag der Mensch, wenn er nurund er wil immer wenn nur hinreichen-bewegungsgründe da sind, welche starkgenug auf ihn würken. Bei den Athleten la-dieſe Bewegungsgründe in der Ehrſucht,Furcht ihrem Herrn, oder dem Volk zu miß-fallen:
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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