190zu bringen wißen, wenn er ihn so in seiner Ge-walt hätte. Daß dieses ganz wahr und in nichtsübertrieben ist, bezeugen alle Reisebeschreibetvon Amerika. Und um Ihnen ja allen Sermpel zu benehmen, wil ich ꝺes berühmten Geschichtschreibers und Philosophen Robertsonseigene Worte hier abschreiben. Er sagt nem-lich. (a) “So lange ihr Schicksal (nemlich der“ Gefangenen) noch unentschieden ist, scheintdie Gefangenen sich um das, was ihnen be-gegnen wird, im geringsten nicht zu bekäm-mern“. (Denn die ältesten des Volks be-rathschlagen sich vorher darüber, welche von denGefangenen, anstatt derer die sie im Kriege ver-lohren haben, aufbehalten und naturalisiret we-den ſollen) " Sie ſchwatzen, eſten, ſchlaals ob sie volkommen ruhig wären, und„ nen keine Gefahr bevorstünde. Wenn ihnendas Todesurtheil angekündiget wird,pfangen sie es mit unveränderter Miene,stimmen ihren Todtengesang an, undchen sich gefaßt, als Männer zu leidenIhre Ueberwinder versammlen sich, wieeinem feyerlichen hohen Feste, und sind eschloßen, ihren Muth auf die strengste Prob-& zu stellen. Die Gefangnen werden nackteinen Pfahl gebunden, doch so, daß sie ringtum denselben herumlaufen können. Allewesende, Männer, Weiber und Kinderlen wie Furien über sie her. Sie quälen(2) Geschichte von Amerika 1. Band S. 415.
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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