170auch, daß diese Gefässe die Eigenschaft haben,mittels gewisser ihnen angebrachten Reitze, einegewiſſe beſtimte Veraͤnderung und Bewegungzu untergehen. — Ferner wird zur Herfürbrin-gung dieser verſchiedenen Reitze, nicht allein ei-ne gewisse Menge verschiedener Säfte erfodert,sondern jeder Saft mus seine besondere Krafthaben, in den besondern ihm gleichsam auswiesenen festen Theil würcken zu können, undzwar nicht mehr und nicht weniger, alsHerfürbringung der besondern Veränderungfodert wird: nicht weniger mus eben dieseden festen Theilen hervorgebrachte Verände-rung und Bewegung auch dazu dienen,die dem Körper unnütz gewordenen Theil-chen in gehöriger Menge, und zur ordentlichZeit wieder wegzuschaffen, damit selbige wederdurch ihre Menge noch angenommene Schärfe,Unordnung in obgedachten Veränderungen undBewegungen hervorbringen können. Hiebei be-greifen Sie nun freilich sehr leicht, daßOrdnung des Ganzen, platterdings nothwendissey, daß diese verschiedenen Fähigkeiten zu reitzen,dieund Reitze anzunehmen; daß ſage ichverschiedenen Kräfte, auf eine dem Ganzengemessene harmonische Weise, überal im Köper ausgebreitet seyn müssen, wenn nicht allAugenblicke Unordnung in einem beſondernTheil, und eben dadurch nach und nachGanzen entstehen sol. Die eigenthümlicherphysischen Kräfte des Menschen bestehen
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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