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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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166Triebes zum Algemeinnützigseyn, erhöhet wer-den; ja, ohne dieses kan kein dauerhaftesglückliches Zusammenleben gedacht werden.Ungemein traurig ist es aber, daß in un-sern Tagen, diese uns gleichsam einzige übriggebliebene Hauptbewegungsgründe zur gehöri-gen Entwicklung der menschlichen Kräfte, denjungen Zöglingen entweder gar nicht, oderdoch auf eine verkehrte Weise eingeflösset wel-den. Man fängt hiebei mehrentheils da an,wo man aufhören solte. Man zwingt nemlichdas Kind seinen Kopf mit Sätzen anzufüllen,die es gar nicht versteht; ja man erzaͤhlt ihmallerlei Geschichten aus der Biebel, als Glau-bensartikel vor, worüber doch die bewährtestenheutigen Schriftausleger selbst noch streiten;und die mehreſten fangen ſelbſt ihren Religions-unterricht mit den für allen Menschen undurch-dringlichen Religionsgeheimnissen, z. E.Dreieinigkeit u. s. w. an; ja, einige zwingengar ihre Kinder die Distinktionen und Diviſtnen, welche die Theologen nach ihren mangthaften Privateinsichten gemacht haben, ihrenGedächtniß einzuprägen. Bei dem dendern ſo ſehr anklebenden Hang zum wunderbaren kan es nun nicht allein nicht fehlen,ihre Einbildungskraft mit allerlei möglichen,auch den bizarresten Bildern angefüllet;ferner wegen des ihnen angethanenen Zwangjeder eignen Befleißigung in Erlernungnothwendigen Religionswarheiten abgeſagte F