165an deren Fortdauer nach dem Tode desKörpers, auch nicht einmal der, manchen Theo-logen ſo fürchterliche Verfaſſer der Fragmentegezweifelt hat. — Diese in der Erziehung nun-mero anzuwendende Bewegungsgründe, zummöglichsten Bestreben, jede so wol physische,alsmoralische Anlage nach allen Kräften zuentwickeln, ſind nun wol freilich nicht mehrsinnlich und anschaulich; folglich für den blossinnlichen Menschen gehörig zu fassen, be-örlicher; dagegen aber, so bald er selbigeeingesehen und von derselben Rich-sich überzeuget hat, als höhere mora-undgeiſtige Bewegungsgründe dauerhaf-stärker würckend, und in allen möglichenhen Vorfällen des Lebens leichter jedemanzupaſſen. Wahrhaftig, Mein Freund!auch die Erzählung vom zukünftigen Le-eine blosse Erdichtung, so möchte ich dochallesin der Welt nicht, daß man in die-fal dieIllusion verlöhre, daß sie eine un-prechliche Warheit ſeye; indem ich nichtswodurch der Menſch an der einen Sei-denn er auf einen Irrweg gerathen, wie-geschwinder zurecht, und zu einer ruhigengen Gemüthsverfassung gebracht werdenals durch obgedachte Ueberzeugung, unddarausfliessende Triebfedern, für seinelungenund an der anderen Seite kangnügen des geselligen Zusammenlebensdurch nichts so sehr als durch algemeine-usbreitung der Rechtschaffenheit, und desTrie⸗
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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