167de werden: und was dann am Ende dasschlimmste ist, ist dieses, daß das Herz bei alledem völlig kalt geblieben, folglich der End-zweck der Religion, der Trieb zur Vervolkom-nungganz verlohren gegangen. Warlich! der-gleichen Eltern und Lehrer müſſen glauben, daßBestimmung des Menschen auf dieser Weltseyeden Kopf mit Ideen anzufüllen, und übri-geneals ein müßiger Zuſchauer, das eigent-licheTalent, womit er Nutzen stiften sol zuvergraben. Die Kinder welche dergleichen un-glückliche Erziehung gehabt haben, werden,wennsie nicht durch andere Zufälle auf denrechtenWeg zuruͤckgebracht werden, ſondernselbst überlassen bleiben, Kopfhänger; Grüb-Secktirer; für Staat und für Haushal-gröſtentheils unnütze, ja nicht ſelten ſehrschääche, lieblose Menschen, welche aufs bestemmen, zuweilen die Geistlichkeit noch wolſchaͤtzen, aber alle andere Menſchen verachten,gar haſſen. Würde man dahingegenNatur folgen und es so machen, wieAlten thaten, die, obschon sie durch keineenbahrung deutliche Begriffe von dergleichengungsgründen zur Vervolkomnung hatten,innoch die Religion, gleich bei ihren Kindernfiengen zur Angelegenheit des Herzens zuen, dann würde der Zögling nachher, sodie daraus fliessende angenehme RuheSeele bemerkt; von selbst Lust bekommenauf alle moͤgliche Weiſe in den Quellenzu unterrichten, und alles zweckwiedrigedabei
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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