164setzen; sondern vielmehr bei allen Gelegenheiten,wo der edlere moralische Theil des Menſchen,seine Seele, Gefahr laufen könnte von ihreWürde zu verliehren, viel lieber das sie dahtführende sinnliche zu verläugnen; und dadurchjedes schädliche Ueberhandnehmen der Sinnlichkeit zu behindern. Und wodurch wil man endlich den Zoͤgling auf eine sicherere Weise ge-den verderblichen Luxus wafnen; ihm den Wertund Unwerth aller der dahin einſchlagenSachen, und die Folgen des Mißbrauchs derſben auf eine einleuchtendere Art zeigen; und inendlich Kraft und Muth einflössen das Urtheder Welt, in so fern nemlich sein eignes Aerfodert sich von derselben abzusondern,zu achten, ſondern lieber auch allenfalsheimlichen Spott derselben über sich gehenlassen, als sich selbst mit ihr zu verderbenDie Bewegungsgründe die uns hier diefenbarte christliche Religion an Hand ge-sind an überzeugender, überal dauerhafterke, und leichter algemeiner Anwendung aufund jede mögliche Fälle im menschlichen Lebeganz unstreitig allen denjenigen so biserdacht worden, weit vorzuziehen: undBewegungsgründe sind, ein ruhiges Gewimoͤglichste Beherrschung der Leidenschaften,Wegwerfen aller Sorgen, und völliges Vertraut-auf Gott; und alles dieſes ruhet endlichden Hauptgrund aller Hofnung, nemlicheines zukünftigen glücklicheren Lebens, undligſter Verſicherung der Unſterblichkeit der
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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