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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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158Erziehungsanstalten war, die Zöglinge überal,auch selbst bei ihren Spielen, durch anschauliche reelle Gegenstände zu reitzen, um mitganzer Anstrengung ihrer Kräfte jede Sacheordentlich, wie sich's gehörte zu machen. Ueberral verschafte ihnen der Staat Aussichtenwichtigen Belohnungen; und daher stieg auchdie ausschliessende Liebe zum Vaterland bei ih-nen, fast bei jeder Gelegenheit zur heftigsten Lei-denschaft. Ihre Erziehung war also viel beßerals die unsrige, weil sie zweckmäßiger war.Und zweckmäßiger konnte sie seyn, weilZiel genau bestimt, und der Weg dahin kurzwar. Alles Augenmerk richtete sich bei ihmauf körperliche Kraft und Geschmeidigkeit;Thätigkeit besonders für's Vaterland; auffolgung der Zwangspflichten, und auf Feſti-der Seele. Aber alle diese Triebfedernsind sie? Kan auch der Vater jetzt wolder nemlichen Energie sein Kind zu irgendnen besondern Stand erziehen? ihm eine me-ralisch gute Erziehung geben, nachdemgewiße, anschauliche für die Zöglinge mehretheils wegfält? Wie beschwerlich ist's dierigen Triebfedern zu finden, den nöthigen Reitzzum moraliſch Guten durch die SchildrungAussichten in die Zukunft zu erwecken, seit-ein großer Theil der Staatskörper dergeſteingerichtet ist, daß es zur BeibehaltungOrdnung durchaus nothwendig ist, die Mensſo zu ziehen, daß ſie ſich als Maſchinen dreiund wenden laßen, wohin der VorgesetzteSta-