Ueberhaupt muß es eine der Hauptsorgen beider Erziehung seyn, wenn das Kind den Ge-setzen der Natur gemäß erzogen werden sol,daß nemlich daßelbe stets darin geübet werde,um nicht allein einzuſehen daß alles in derWelt nur relativ gut seyn könne; sondern umselbst die verschiedenen Relationen, und den ei-gentlichen besondern Werth der Sachen gehö-kennen zu lernen. Man muß deswegenalle Weiſe ihren Verſtand üben, daß ſievorherdie Folgen ihrer Handlungen einsehen,abwiegen können. Wie wollen sie sonst ler-kleineres, öfters nur im Schein be-ſtehendesGute aufzuopfern, um das größereerlangen? Nichts ist aber hiebei nöthiger,sie recht lehren den Werth der Zeit vonersten Jugend an zu beherzigen, und sel-als nur der Ausübung ihrer Pflichtenpfern. Immer muß bei dieſen und jedenVorfällen die Politik des Hofmeistersseinem Kind den Nutzen welcher aus die-Erkenntniß und Aufopfung fließt, zu zei-genund so viel es thunlich ist anschaulich zuen; denn, man mag den Menschen drehenwenden wie man wil, so ist und bleibtimmer der Eigennutz, die Triebfeder undaller ſeiner wilkührlichen Handlungen.Wie vieles hatten aber die ältesten Völ-ihrer Erziehung in der leichteren Er-richungdes Endzwecks in manchen StückenbrandIhr großes Principium bei allen ihrenEr-
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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