154möglich zu spannen, und überhaupt allen Kräf-ten eine harmonische Richtung zum Ganzengeben. Im Grunde sind hier also zwei Klip-pen, woran man scheitern kan. Das zu viel,und das zu wenig thun. An die erstere stößt,man und scheitert gemeiniglich alsdann, wemman neue Kräfte glaubt in das Kind legen,oder solche Kräfte in demselben entwickelnkönnen, zu welchen es doch kein Vermögenoder Anlage hat. Und an der zweiten Klipfſcheitern alle diejenigen, welche bei ꝺer Erziehung alsdann der Natur zu folgen glauben,wenn sie müßige Zuschauer dabei bleiben, undden Ausartungen der Kräfte, nicht vorzubegen bemühet sind. Laßen diese doch auchKind, welches das Feuer noch nicht kennet,nicht in daßelbe hineinlaufen, sondern haltenes in seinem Laufe auf, damit es sich nichtganz verbrenne. Urtheilen Sie nun, M. Sob mein Begrif von dem was es heißt,der Erziehung der Natur folgen, richtigoder unrichtig sey. Der weiseste Schöpfer hathier, wie überal, und das bei der Kurzsichtigkeit der Menschen zu ihrem offenbaren Bestedergestalt eingerichtet, daß derselbe nie Herrüber das Resultat ist, noch seyn kan.Wenn man daher bei der ErziehungbannJugend, der Natur eigentlich folgen wil,komt es hauptsächlich von Seiten des Führers,oder der Eltern, bei dem schon im ersten Brieerwähnten Nachahmungstriebe der Kinder,
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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