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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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153erhöhen. Eben so geht's im moralischen. Denn,was kan der Erzieher dabei mehr thun, alsbeim Kinde, durch Beibringung deutlicher Be-griffe von den daßelbe umgebenden Sachen, der-ſelben Werth, und moͤglichen Relationen, undüberhaupt von seiner eignen ganzen Bestimmung;den Willen und das Beſtreben zur Erreichungguten Endzwecks zu erwecken; und diesesBeſtrehen, wo die Seele durch andere Gegen-stände von einer falschen Seite zerstreuet, oderträg.geworden, durch allerlei Reitze wieder ingehoͤrige Lebhaftig= und Thätigkeit zu setzen?Undin Wahrheit, Mein Freund! ſagen Siedoch, was solte wol bei den kurzsichtigengriffen der Menschen von Glück und Be-ſtimmung aus dem Kinde werden, wenn dieElternvermögend wären dergestalt in ihr Kindzu würken, daß sie diejenigen Veränderungen inſelben nach Wilkühr ſchaffen könnten, diedem Kinde zur Ausführung ihres Planswünſchen? ja, was würde der Menſch ſelbſterden, wenn er dergleichen positive Kräfte inſelbſt legen könnte? Ich glaube nicht, daßbegehren würden in der Geselschaft der-gleichen Kraftgenien zu leben. Es bleibt alſodabei, daß der Erzieher bei ſeinem Zögling inobigem Verſtand weiter nichts thun kan, alsHinderniße so der regelmäßigen und gehö-geſchwinden Entwicklung der natürlichenAnlage des Kindes, oder der gehörigen Rich-seiner Triebe, im Wege stehen wegzy-käumen; die lahm gewordenen Reſſorts ſo vielmöglich