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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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150gar kein Plan zum Grunde der Erziehung lie-ge. Hiedurch kan die Bildung des Zöglings nichtanders als von allen Seiten schwankend werden,mithin wird das Kind nachher, wenn es keinehinreichende Energie in sich selbst hat, in derWelt immer herum ballottiret werden. Unddieser Rücksicht ist's oft beßer, einen mangelhaften als gar keinen Plan zu haben, indenim ersteren Fal, doch eine oder mehrere Seitendes Kindes eher gut und fest werdenDenn, da nach einem bestimten Plan handeltnichts anders ist, als von einem Punkt, welcheden deutlichen Grundbegrif ausmachen mußausgehen, und in einen andern Punkt derEndzweck vorstelt sich endigen; so wirdimmer mehr in ersterem Fal auf einerden Linie bleiben, mithin den Grund zurkeit legen. Unendlich besser ist's aber freilichwenn der erste Punkt bei den deutlichenwahren Grundbegriffen anfängt. Da ich michnun nothwendig mit Ihnen, Mein WerthefFreund! von der Natur bei der Erziehungunterhalten muß; so ist es meine erste PIhnen deutlich zu zeigen was ich daꝺurverstehe. Durch Natur versteht man neulich im allgemeinen Sinn, den InnbegriſtEigenschaften der Dinge: oder nach Kannt,Daseyn der Dinge, so fern es nach allgemnen Gesetzen bestimt ist. Der Natur folgtwürde also nichts anders heissen, als dengenschaften der Dinge folgen. Hiebei sindaber noch weit von einem deutlichen Begl