Druckschrift 
Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
Seite
140
Einzelbild herunterladen
 

140volle Weise sich selbst unter die spielenden Schä-ler miſchten und dadurch auch unter den Spitlen Ordnung beibehielten. In diesem Städmöchte ich mit dem grossen Baco sagen, waser einsmals von den Jesuiten sagte, da er übeldie algemeine Erziehungsanstalten seinerklagte: nemlich (a)Was die Pädagogiktrift, wäre das kürzeste Gebot dieses: Gehthin in die Schulen der Jeſuiten. Und derseinen Gedanken zwar orthodoxe, aber intellerante Lutheraner D. Schupp, sagt selbstseinem Regenten Spiegelbekennen mus jederman, daß die Jesuiten eine sonderbarehaben, die Jugend in allerlei Künsten wolzuführen, und daß auch in diesen StückenKinder der Finſterniß klüger ſeyn, als die Kder des Lichts. Ich kan es nicht begreiwarum die Protestanten nach eingeführtenformation, bei dem dabei so unglaublichschwinde gestiegenen Lichte in so vielen anderen Sachen, dennoch so gar nicht an irgendne Einführung der medizinischen Gymnastik!Ernst gedacht haben. Vieleicht verlorenüber den vielen Sorgen die Unwissenheitbekämpfen, die aristotelische Philosophie ausfegen, und die Rechte der Dogmatik zu behauften, diese in sich so sehr nützliche Sachedem Geſicht; wobei jedoch zu bedenken,die überal gegen ſie erregte Verfolgungenan manchen Orten in die nemliche Lage(*) De augm. scient. L. 6. C. 4.