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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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139bühr können sie Nachrichten von ähnlichen Lei-besübungen finden, die noch würklich unter denArabern im Schwange ſind. Ich ſelbſt erin-nere mich im Clevischen auf dem Lande gesehenzu haben, wie die jungen Bauren sich zu Pferdeversammleten, eine lebendige Gans an denFüssen an einem Baume so hoch aufhiengen,daß sie, wenn sie unter derselben herritten mitMühe den Kopf, welchen sie nebst derselbenHals mit weicher Seife beschmieret hatten,ergreifen konnten. Nun galoppirten sie, einernachdem andern unter der Gans her, undwer derselben den Kopf dabei abriß, der warKönig.Die Mädgen hatten ein ähnliches Spiel.waren nemlich die Füße eines Habns anmen.Pfahl an der Erde fest, dessen Kopf abereben leicht in die Höhe gebunden. DieMädgen stelten sich darauf in einer gewissenEntfernung von dem Hahn, und warfen mit ei-Knüttel nach dem ausgestreckten Halse desJahns; und diejenige welche auf solche WeiseKopf vom Rumpf abreissen konnte, die wardKöniginn. Bei späteren Schulanstalten ha-sich wol keine in Beibehaltung nützlicherleibesübung zur Gesundheit auf eine vortheil-haftere Weiſe ausgezeichnet, als der nunmeroabgeſchafte Jeſuiterorden. Die Jugend ſo un-ihrer Erziehung stehen, müssen nemlich ih-Ausspannungsstunden mit Spaziergängenundanderen Leibesübungen zubringen; und ofthabe ich mich darüber gefreuet, wenn ich sahedie dieſe Väter ſelbſt, auf eine kluge und lieb-volle