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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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134Staat errichtet wurde, an etwaiger Einführungderselben wäre gedacht worden. Warſcheinlichwaren aber auch die Vorurtheile dagegen nochzu stark und alles vorhergegangene noch in 3frischem Gedächtniß: oder vieleicht wachten Neue-rungsſucht und unvolſtändige Begriffe glauben,daß man das Ding nicht mehr durch so vieleUmschweise zu suchen nöthig habe, sondern mandem Körper die Geschicklichkeit und Stärke ob-ne solche vorhergegangene und immer zu unterhaltende Uebungen, durch kürzere Mittel ver-schaffen könne. Und später war bei dem, auchunter den christlichen Kaisern sehr überhandnehmenden, und zu ezt auf den höchsten Grafgeſtiegenen Luxus, und mit ꝺemſelben unaufloͤſ-lich verbundener Weichlichkeit, gar nicht dara-zu gedenken. Da nun nachher algemeine Barbarej und Finſterniß beinahe den ganzen Erdbal bedeckte; kein Volk mehr für dem anderensicher war, sondern eines das andere vertriebnur noch hier und da einige Trümmer vonWissenschaften in den alten vieleicht halbvermögderten Handschriften, von Mönchen in Klösternaufbewahrt wurden; da die Mönchen nur gleich-sam die einzigen Menschen waren die lesen,doch nicht einmal alles, sondern nur lateinisch.und kein griechisch lesen konnten, um die Pmen ſingen zu koͤnnen; und da jeder fuͤr ſichnur auf eigne Sicherheit sinnen muste; wo maneinzig und allein sein Heil und Seeligkeitdem abgeſonderten Kloſterleben in den Einödenerlangen zu können glaubte; zu der Zeit,ich