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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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133gar ein Schauſpiel geworden. (a) Nachher.zerstreuten sie sich überal; lebten heimlich inEindden; verlohren die sanfte geſelſchaftlicheEmpfindungen, musten die Völker unter wel-chen sie wohnten als ihre Mörder ansehenwurden ihres Lebens müde; und nach und nahstieg der Enthusiasmus, bei verschiedenen sohoch, daß einige selbst den Märterer Tod gleich-sam ängstlich suchten, und sich glücklich schätz-ten wenn sie selben fanden. Kein Wunder al-so wenn sie für sich selbst nicht den mindestenHang mehr hatten, ihren Körper durch Leibes-übungen zu vervolkommnen; sondern vielmehrselbige, wo solche noch von den heidnischenVölkern ausgeübt wurden, als eine heidnischeManier um so mehr verabſcheueten, da ſie die-se Völker als solche die nach ihrem Leben stun-den, ansahen. Ja nach und nach schlich sich selbsteine von dem Geist des wahren Christenthumsganz entfernte Geſinnung bei ihnen ein, und ſieetrachteten diese Völker nicht anders als eigent-liche zukünftige Höllenbrände, verabſcheueten daherihre Sitten und Manieren im höchsten Grad.So gieng also unter den gesitteten Völ-kerndie Gymnastik völlig verlohren; und dieGeschichte sagt, so viel ich weis auch nicht,daß als nachher die Kaiſer ſelbſt, die chriſtlich-Religion annahmen, mithin zuerst ein Christen-Staat6) 1. Br. an die Korinth. Kap. 4. v. 9.