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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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128te sodann mehr nach, überzeugte sich und kamwieder zurück, und nach diesen Gesetzen scheintWeisheit und Thorheit; Tugend und Lastenimmer miteinander abzuwechseln. Das ab-schenliche und unsittliche also wohin die übertriebene Gymnastik den Menschen gebracht hat-te, muste durch die daraus für die Geselschaftentspringende schädliche Folgen, der Gymnastikden grösten Stoß geben. Auf welche Weise sieaber beinahe ganz abgekommen, wil ich Ihnengleich nachher zeigen, nachdem ich nur ein paarWorte noch über den Einfluß des Luxus daraufwerde gesagt haben. Dieser war ebenfals einebeträchtliche Quelle des Verfals der GymnastikSo bald nemlich mit Einführung fremder Sil-ten die Einfalt der Volkssitte aufhörte; dieBedürfnisse sich also vermehrten; nicht wenigerdas aus den eroberten Ländern eingebrachteGeld die Befriedigung der neuen Bedürfnißerleichterte, konnte es nicht fehlen, daß an stattLeibesübung, Weichlichkeit algemein wurdeEs währete auch nicht lange, daß sie nichteinmal selbst mehr in den Krieg zogen, sonderndurch gemiethete Hülfstruppen ihre Rechtevertheidigen ließen; jeder Gedanke von Gym-nastik fiel also weg. Wir sehen dieses offenbaran Sparta selbst. Dieses erhielte sich in seinerVerfaßung ein halbes Jahrtausend, bis aufZeiten Lysanders. Dieser hatte nemlichAthenienser völlig gedemüthiget, und eine Men-ge Gold, Silber und andere Koſtbarkeitenzwanach Sparta gebracht. Anfangs befahl