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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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127den, und daher auch noch heutiges Tages fürmanche verführerischen Grad von Kräften zuverschaffen, und verlohren dadurch gar zu früh-zeitig ihre Gesundheit und Leben; sondern siefiengen nach und nach an dieses als eines derniederträchtigsten Brodverdienste zu treiben, in-dem sie ihren eignen Körper muthwillig derniedrigen Luſt des Volks aufopferten, (a) Auſſer-dem waren einige Gesetzgeber gleich von An-fang in einigen Anordnungen zu weit gegan-gen; wie z. E. Lykurg, der die nicht gehö-rig geſtalteten neugebohrnen Kinder auszuſetzen;das schöne Geschlecht zugleich mit dem männ-lichen nicht allein allerlei mögliche Leibesübun-gen zu machen, sondern so gar zusammen zubaden befahl, als welches nachher bis zur al-lerhdchsten Licenz ausartete. Dies muſte janothwendig anstößig werden Denn das Ganzeder Welt ist immer so eingerichtet gewesen,daß bei jedem noch so hochgestiegenen Verder-ben immer einige übrig blieben, die den Werthdes Guten nicht ausser Augen sezten, und dasBoͤſe betrachteten wie es iſt: Dieſer fanden ſo-dann, ſo bald der Zeitpunkt gekommen, daßdie Meuschen mehr im allgemeinen die unan-genehmen Folgen ihrer Thorheiten zu fühlen an-siengen, bald Eingang: ihre erste Erinnerun-gen machten den Menschen stillstehen, er dach-(a) Sie waren, fürnemlich die Gladiatoren, prostibule,ſuæ proſtabant, um das Volk durch Ausſetzungihres eignen Körpers zu beluſtigen.