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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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117undMenterei behaftet strebten sehr nachdemRuhm der Vielwisserey, des Witzes undder Schoͤngeisterey; nach ausserm Schimmerund Glantzsetzten Manier weit über Sitte;Pochten auf Freiheit und lärmten bei jedem ih-nen oft vor den Augen nur herumschwebendenWahn von Unterdrückung: waren aber dabei inLust und Schwelgerey versunken. Obzwar sieim eigentlichen Verstand, nemlich in ihren Re-igions Kenntnissen, so wol als der Moralitätihrer Handlungen höchst irreligiöß waren, soholtensie doch den äussern Schein haben, alsglaubten sie an Götter, und hätten die herrli-Tempel nicht zum Spasse erbaut; siejenten unterdessen darin öffentlich, wie deröstel Paulus ihnen, zum grossen Beweistcrassesten Unwissenheit in Religions=Sa-vorwirft, (a) denen ihnen völlig unbe-anten Göttern, und bauten denselben Altäre.konnte daher auch nicht anders seyn, alssie sehr intolerant seyn musten: sie warenin der That bei ihrer Unwissenheit aufhöchst unverschämte Art. Sie nöthigtengar einmal den Euripides, die Worte;Jupiter doch ich kenne dich blosNahmen nach: womit er ein Trauerspielgefangen hatte, wieder abzuändern, wo sielbst doch auf dem Altar schriftlich dem unbe-unten Gotte dienten. Bei einer solchenVerfaſ-(a) Apostelgesch. Kap. 17. v. 23.