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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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116den Städten suchten auf beiden Theilen, untedem schönen Namen einer gemeinschaftlicheRegimentsverfassung des Volks; oder der vor-züglichen Anpreisung einer gemäßigten Aristkratie blos das gemeine Beſte, als den Preisihrer Bemühungen, zu erhalten. In der Th-aber giengen alle ihre Bemühungen dahin,einer über den andern emporzukommen.dieser Absicht nahmen sie die unerhörtesten Dge vor. Einer ſuchte den andern zu ſtürzeund dieser suchte sodann seine Rache nochher zu treiben; ohne sich dabei an die Regtder Gerechtigkeit, und an die VortheileStaats zu binden. Jeder machte seine Leideschaften zur Regel seines Verfarens, und suchte entweder durch einen ungerechten Procekoder durch überlegene Gewalt und wirklichThätlichkeiten blos seinen Muth zu kühlDieses gieng so weit, daß kein Mensch undauf Religion sah. Die gutherzige Ehrlickeit, mit welcher der Adel der Gesinnungennahe verwandt ist, wurde lächerlich undschwand. Herrschendes Mistrauen und Caßtlen erhielten den Preiß ꝛc. So sprach Thugdides; und bei den Römern hatten sichGriechen in solchen Ruf gesetzt, daß siepruchgriechische Treu und Glauben zum Wahlffaller Bankerottirer machten.Die Athenienser schienen hauptsächlichder Erziehung und Moralität sehr tief gesu-zu seyn. Sie waren zulezt mit Neuerung