105geht, wenn Theris beim Aeschylus klagt,Apoll habe ihren Sohn umgebracht; eben derApoll, ꝺer bei ꝺer Vermaͤhlung deſſelben ihmein langes und von Krankheiten freies Lebengeweissaget hatte; eben der Apoll, den manim Tempel als untrüglichen Propheten der Zu-kunft anbetet. Die Mütter müssen nicht durchErdichtung naͤchtlicher Erſcheinungen die Kinderschrecken. Sie lästern dadurch Gott, und ma-chen die jungen Seelen, furchtsam. Die Vor-stellungen der Unterwelt bei Homer und andern,lassen den, der daran glaubt, nicht mannhaftdem Feinde entgegen treten, und den Tod ei-ner ſchimpflichen Sclaverei vorziehen. Wegalso mit den Gedanken: ich wolte lieber in har-ter Feldarbeit der Selav eines Sclaven ſeyn,als allen Unterirrdischen befehlen; die Unter-welt ist sterblichen und unsterblichen schrecklichund verhast. — Wir wollen die Dichter bitten,daß sie uns nicht Gottheiten, über den VerlustKinder jammernd und weinend vorführen; nochweiſen Männern die Worte in den Mund le-gen; das beſte aller Dingen iſt ein gut beſetz-ter Tisch, und ein voller schäumender Becher;noch dem Vulcan die Venus und den Marsim Netz verwickeln lassen 2c.“ So sprach einGrieche, ein Heide, der keine Offenbarungkannte.Obzwar die Spartaner in ihren Gesetzenverschiedene Anordnungen hatten, welche unsernBegriffen von Moralität ganz entgegen ſtehen,als
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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