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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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98Feuer und Stärke verlieren, in welchem daDrang von aussen nachließ, der Staat sich einweiterte und damit aufhörte, seine Eingebohrnen, so wie ein Vater seine Kinder zu nährenBis dahin hatten aber die Geſetze für Anfachung dieſes Feuers in jungen Seelen geſergtDer junge Menſch ſahe und hörte, wie ſichſein Volk in der feyerlichen Verehrung gewiſſaLandes und Hausgötter; in den Gebräuchen beiden Opfern; in gemeinſamen Spielen und inVerſammlungen von allen Voͤlkern abſonderteUeberal, wo er hinkam, sah er die Herabwür-digung des Fremden, an welche ihn immerdader Name Barbar erinnerte. Er wurde bejeder Gelegenheit auf den vorzüglichen Werthseiner Mitbürger aufmerksam gemacht. Er fühlete bald, daß er Eigenthum habe, und mehrals Unterthan sey; und endlich die greulicheVerwünschungen, welche bei gewissen Gelegenheiten und zu gewissen Zeiten, im Beysein desVolkes, mit aller religiösen Feyerlichkeit aufden Kopf des Feindes des Vaterlandes gehäufwurden, rissen seine Seele durch die unwiederſtehliche Gewalt der Sinne hin zur Wuth fürVaterland, zur Verachtung, zum Haß beiAusländers, welcher überdies hier und da,nichts geachteter Sklav vor seinen Augen trauttte und brutescirte. Es geschähe bei ihnenüberhaupt alles mit einer sonderbaren Heftigund Entschlossenheit. Auch war ihnen,ePlato selbst sagt, der Tod besser, alssieches Halbleben. Dieses heftige Feuer undSteil