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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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sen, dem Unterthan nachtheiliger Handlungentadeln; jedoch wurde in lezterem Fal, warschein-lich des Volks wegen, die Schuld davon alleinden königlichen Räthen beigelegt. Dies wustenaber die Könige immerhin, daß es von derUntersuchung ihres Lebenswandels nach ihremTode, allein abhangen würde, ob sie öffentlichoder im Geheim beigesetzet werden würden.Ich folge hier dem vortreflichen Mangelsdorf (a) und komme auf die alten Perser, wel-che das heutige Farsistan, wo Shiras liegtbewohnten. Der erste Grundsatz ihrer morali-schen Erziehung war: Der Mensch mus bisin das lezte vollendete Alter unter Zuchtund Aufsicht stehen. Auf welche Weise dieKnaben, die Jünglinge, die voljährigen Män-ner, und die Alten, nach obigem Grundsatz,durch die zwölf Aufseher, welche jede der vielbemerkten Ordnungen hatte, unterrichtet, erma-net und wo es nöthig war beſtrafet wurden,können sie weitläuftig beim Xenophon (b) le-sen. Fanden sich nun Eltern welche ihre Kin-der dieser Erziehung nicht unterwerfen wolten,so blieben dieselben auf immer von allen öffent-lichen Geschäften und Aemtern, auch von denKriegsdiensten ausgeschlossen diese konntensich mit dem Feldbau oder Viehzucht sodannabge-(a) Versuch einer Darstellung was seit Jahrtausen-den im Betref des Erziehungswesens gesagt worden.S. 32. u. f.(b) Cyropæd. Cap. 2