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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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halb von ihnen (a) "Die Aegyptier, das heißt,die ersten Gesetzgeber derselben, sahen ein, daßdie Jugend zu moraliſch guten Darſtellungender Dichter, Maler, Bildhauer und Toukünſt-ler gewöhnt werden müsse. Diese alle sinddurch ihre Religion beſtimt. Kein Tonkünſtler,Maler oder anderer darstellender Künstler darfausser diesen andere Figuren darstellen. Diesesgilt auch von ihrer Musick, und verdient Be-merkung.Der Gehorsam und Ehrerbietung der Ju-gendgegen die Alten gieng bei ihnen so weit,daß nach dem Herodot (b) der junge dem al-ten immer aus dem Wege gieng, auch bei ſei-ner Ankunft vom Stuhl worauf er vorhin saß,aufstand. Dankbarkeit war bei ihnen eine Haupt-tugend; und auf ihre Gerechtigkeit konnte jedersich fest verlassen. Keine Kunst des Rednershalf bei ihnen das Gefühl der Richter zu hin-tergehen, sondern Klage und Vertheidigungmusten schriftlich eingegeben werden. Ihr oberstesReichsgericht beſtand auch aus den delegirtender vornehmsten Städte; und nie gaben hierdie Könige in Rechtssachen Machtsprüche. Jadie Priester durften den Königen, welche beigewissen Opfern zugegen seyn musten, in Bei-ſein des Volkes wegen guter Thaten Lob beile-gen; selbige aber auch wegen geſchehener bö-sen,legib.(81.