Wie schädlich sie überhaupt das Ueber-maaß im Eßen für Leib und Seele hielten, siehetman aus Aul. Gellius (a) wo er sagt: Dieungen Knaben, welche viel essen und schlafen,werden; nach der alltäglichen Erfahrung, düm-mer und träger, ihre Körper wachsen wenigund werden undauerhaft, als welches alles vonmehreren Aerzten und Weltweisen, besonders abervonM. Parro in seiner Capys, oder Ab-handlung von Erziehung der Kinder ist darge-han worden.Eine Hauptsorge der Alten zur ErhaltungStärke und Gesundheit der Körper, be-stand auch in ihrem Bemühen die Triebe deriebe zu mäßigen; und den zu frühen Ausbruchderselben von dem Jünglinge zu entfernen.Sie suchten solches durch die tägliche Leibes-übung; die Mäßigkeit im Essen, und beständigeBeschäftigung zu erhalten. Aegineta sagt da-(b) Es sind mehrere Gattungen von Lei-übungen nothwendig, um den Körper zu ei-gewißen Stärke zu bringen: damit dieglinge, an Geist und Körper beschäftiget,dem gewaltigen Triebe und Hange zurErmischung zurückgehalten werden. — Wiefehrsie aber alle Gelegenheiten, wodurch dieEinbildungskraft von dieser Seite gereitzet wer-en könnte, abzuschneiden suchten, siehet manaus(1) Nost. artic. Cap. 19.(b) De re medica Lib. 1. Cap. 14
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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