44Ueberhaupt war es aber bei den altenVölkern eine allgemeine Gewohnheit des Tageseigentlich nur einmal und zwar gegen Abendnachdem die Hauptgeschäfte besorget waren,und sie sich gebadet hatten zu essen. Wie sehtdieses eine allgemeine Gewohnheit derer Zeitengewesen, kan man aus dem Aristoteles ab-nehmen; (a) welcher nemlich von den Syracissanern, als eine unerhörte Sache, erzählt daßſie des Tages zweimal ordentliche Mahlzeitenhjelten. Einige nahmen des Morgens einesAnbiß, welcher in Brod, Wein, Oliven oderdergleichen bestand — sie nannten dieses Pras-dium, und nahmen nur eben so viel als siezu bedürfen glaubten um der unangenehmesEmpfindung eines ganz leeren, pricklenden Magens vorzukommen, wie solches aus dem Ho-ratz erhellet, wenn er sagt:Pransus non avide, quantum interpelletinani—Ventre diem durare.Es ist ihnen hinreichend bekannt, daßviele Völker des Morgens der Jugend nichteinmal den Anbiß gestatteten, ehe und bevorsie sich im Wettrennen, Pfeilschießen u. d. 8bis zum Schweiße geübet hatten.mingens, nec ad requisita naturae secedens facile vis-tur Persa.(2) 3. partic. probl. 32.
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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