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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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ohne mehrere Speiſe zu ſich zu nehmen. DieJünglinge genoßen aber dafür einen Theil desnit Mühe erjagten Wildprets, jedoch nur le-diglich zur Sättigung. Und daß diese Lebens-art nicht allein bei den niedrigern unter ihnen,sondern auch den vornehmsten in Uebung ge-wesen, erhellet zur Genüge aus dem, was Cy-rus dem medischen Astyages sagte:Beyuns ist der Weg zur Sättigung weit kürzer,als bei euch. Fleiſch und Brod führen unsohne Umweg dahin, wohin ihr durch mancher-lei Umwege, bald in die Tiefe, bald seitwärtshin wollt. Und mit genauer Noth und lang-am komt ihr endlich da an, wo wir schonlange vorher waren. Ja die Mäßigkeit warbei ihnen, wenn ich mich so ausdrücken darf,gleichsam zu einem solchen allgemeinen Natio-nal Principium geworden, daß es bei ihnenals ein Zeichen der Unmäßigkeit und als Schan-de angesehen wurde, wenn sie sich genöthigtfanden gröberer Ausleerungen des Körpers we-gen, sich auf die Seite zu begeben. Es wardaher bei ihnen zum allgemeinen Vorurtheil ge-worden, daß es zur wirklichen Schande diente,wenn sie in Gegenwart anderer ausspeyen, dieNaſe putzen, oder anderer natürlicher Auslee-rungen wegen auf die Seite gehen musten, wieRenophon solches zum Beweiß ihrer Mäßig-keit und anhaltenden Arbeit anführet; welchesMarcellinus ebenfals bekräftigt. (a)Ueber-F 2(a) Lib. 23. C. 6. er sagt daselbst: Super his nec standemingens,