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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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daß ein gewisser Arzt Charmis: die warmesBäder gewisbilliget, und auch ubei Winterzeitsich kalt zu baden angerathen, ja die Krankenselbst in die Teiche hätte tauchen laßen.Sogar schienen sie die kalten Baͤder noch nachdem Nachteßen, wenn sie sich dabei erbitzehatien, zuweilen zu brauchen. Agathinusthat dieses mit guten Erfolg, wie er beimOribasius sagt. (a).Obzwar die spartanischen Weiber sich zugleicher Zeit mit den Männern in den nemli-n Bädern badeten; auch nachher bei denRömern dieses nicht allein in Gebrauch gekommen, sondern bis zu einer unglaublichen Licenzgestiegen war, wie solches Clem. Alex. anfüh-ret (b) und Cäcilius Cyprianus sehr beklätget: (c) so ist es doch gewiß, daß bei ver-schiedenen auch der ältesten Völker, die Weibelnicht allein besonders baden musten; sonderndaß sogar, kein Mann sich in einem Badtdurfte baden, in welchem sich ein Weib geba-det hatte; Hesiodus sagt solches ausdrücklichΜηδε γυναικειω λούτρῶ χροα φαιδρυγεθαι.Aveocz.(a) Lib. 10. Capi 7. Equidem ſæpenumerd: a: cœna cumaegre in somnum delabor, propter aestum, in frigidasdescendere, consuevi; & mirabile est quam jucundasnoctem transigam..(b) Pædag. Lib. 3. C. 5.(c) L. de Virgin, habitu. in fin. 2. op. Quid vero quapromiscuas balneas adeunt: quae oculis ad libidinescuriosis pudori, ac pudicitiae dicata corpora prostituunt, quae cum viros, ac a viris, nudae vident turpiteut?ac videntur, nonne ipsae illecebram vitiis praest