gert zu haben. Es machten aber auch zweitensdie Alten einen Unterſchied in welchen Gefaͤßenoder Bädern, sie sich badeten. Einige Bäder,wie z. E. die kalten Bäder in den Gymnaſien,welche Piscinæ genannt wurden, waren so weit-läuftig, daß man darin gemächlich schwimmenkonnte. Ferner hatten sie allerlei Arten Ba-bewannen für Gesunde und Kranke, die voneinem Ort zum anderen getragen werden konn-ten. Ja, Asclepiades von Pruſien trieb esſo weit, daß er ſchwebende Bäder machen ließ,in welchen diejenigen, welche sich badeten wiegewieget wurden. Eine Scharlatanerie, welcheihm, da sie dem wollüstigen Geschmack dama-liger Zeiten sehr wol gefiel, großen Beifal ver-schafte. (a) Der Endzweck des Bades wardrittens mancherlei. Clem. Alex. sagt (b)daß sie sich gebadet haben, entweder um dieKörper von den anklebenden Unreinigkeiten zubefreien; oder dieselben gelinde zu erwärmen,welche Gattung Bäder fürnemlich diejenigenbrauchten, die sich sehr ermüdet hatten, oderderen Körper durch zu heftige Bewegung schonsteif geworden waren: nicht weniger brauchtensie selbige blos allein der Gesundheit, oder derLuſt wegen. Die kalten Baͤder waren aberſchon bei ihnen wegen ihrer Kraft den Körperzu stärken sehr in Achtung: und wurden auchbei den Kranken gebraucht. Plinius sagt (c)daß(a) Plin. Lib. 26. C. 3.b) Lib. 3. pædag. Cap. 9.O lib. 29. C.1.
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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