74in die Augen fallende Ausführungen rechnetensie nun nicht allein diejenige des Urins undStublgangs; sondern auch dasjenige was durchdie Na. und den Mund ausgeworfen wird.Und daß würklich hierin etwas reelles liege,kan man oft bei sich selbst beobachten, indemman mehrmalen an der Leichtigkeit, mit welcherman fürnemlich des Morgens nach dem Aufste-hen den Schleim durch beide leztere Wege vonsich giebt, allerdings ein Zeichen des vorherge-gangenen und noch anhaltenden ordentlichenUmlaufs der Säfte, mithin auch der geschehe-nen Absonderungen der überflüßigen oder ver-dorbenen Theile, mit ziemlicher Zuverläßigkeithaben kan. — Nicht weniger gaben sie desMorgens auf das Aufstossen obacht, und ur-theilten daraus, ob und wie die Verdauungder den vorigen Tag verſchluckten Speiſen vorſich gegangen ſeye.Bei dieser ihrer Sorgfalt konnte ihnen alsſo die Nothwendigkeit, die Ausdünſtungbeföderen nicht entwiſchen. Die wichtigſte Aus-leerung von allen, ich meine die unmerklicheAusdünstung, die Sancktorius eigentlich ent-deckt hat, war ihnen freilich wol noch unbe-kannt. Aber, demohngeachtet sahen sie, daßviele Theile durch die Haut weggiengen, durchderen Zurückhaltung die Säfte mit Schärfeangefüllet; die Nahrung behindert und die Kräftedes Körpers vermindert werden müsten. KeillWunder alſo daß ſie das Baden überal bei ih.
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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