gehörig abgemessene, aber doch schon etwasheftigere Bewegung, welche nicht allein in Be-wegung des Körpers, sondern auch in Reibenund Salben desselben ꝛc. bestand. Die Athle-ten pflegten, wenn sie so frottirt wurden, denAthem an sich zu halten, alle ihre Muskelnanzustrengen, und sich gleichsam der Handdeßen, der sie rieb; zu widersetzen. Sie wardfürnemlich bei erschlaften; wie auch hauptsäch-lich nach Liebeshändeln ermüdeten Körpern ge-braucht. Eigentlich war sie aber nach demGalen (a) hauptsächlich nur bei den Athletenim Schwange; diese hatten aber ausserdem nochviele andere Mittel, wodurch sie glaubten zuihren übertriebenen Uebungen desto mehr Fer-tigkeit zu erlangen. So sagt unter anderenCicero, daß sie, ehe sie ihre Uebung anfiengen,im Gebrauch gehabt hätten vorher tief zu seuf-zen. Die Art und Weiſe aber wie man ſichim algemeinen bei den Alten zu den Leibes-übungen die zur Gesundheit und Erlangung derStärke des Körpers vorgenommen wurden, vor-bereitete, war zufolge der Erzählungen desOribasius Pergamenus des Kaisers JuliansLeibarzt, (b) des Aetius (c) und des Avicenna(d) hauptsächlich folgende. So bald der ge-laßene Urin sichere Zeichen der geschehenen gu-ten(a) L. cit. Cap. 8. 12. & L. 2. de tuend, valet. Cap. 3.(b) 6. Collect. C. 15. und folg.(c) Lib. 1. Serm. 3. Cap. 2.(d) Lib. 1. sen. 3. Cap. 3.
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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