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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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ten Verdauung auslieferte; und die gehörigeLeibesöfnung erfolget war, zogen sich die meh-resten aus, ließen sich mäßig reiben, bis dieHaut eine etwas blühendere Farbe erhielte,die Gelenke geſchmeidiger wurden und ſie ſichzu den Bewegungen aufgelegter fühlten. Nachgeſchebenem Reiben, ließen ſie ſich mit ſüßemOel beschmieren, und damit dasselbe in denGelenken gehörig eingesogen würde, ließen siedasselbe mit der flachen Hand, mittels einesgelinden Drucks einreiben: welche nun mit demRingen sich abgeben wolten, die ließen sichentweder mit Pulver bestreuen; oder versuchtensich ohne dasselbe.Die zweite Klaſſe der Uebungen zur Ge-sundheit wurde die erholende Uebung (αποθε-ραπευτικον γυμνάσιον) genannt, und warzwar ebenfals bei den Athleten fürnemlich imGebrauch, jedoch wurde sie auch bei einigenwiedernatürlichen Umständen des Körpers ange-rathen; sie wurde überhaupt nach heftigenBewegungen vorgeschrieben, um nach und nachsich wieder abzukühlen. Gelen nennt sie daherden letzten Theil der Uebungen. (a) Sie bestandnemlich in einem geringeren Maaß einer min-der heftigen Bewegung; und wo nach einergeschehener gewißen Anstrengung abwechselnddem Körper wieder Ruhe gelassen; auch derſel-be nachher wol gerieben und gesalbet und durchgelinde-(a) 2. de tuend. valet. C. 12.