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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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Bewegung nicht weiter fortgeſetzet werden durf-te. Erstlich so bald die Ausdünstung bis aufden Grab flieg, daß nun die erste Anfängedes Schweißes sich äusserten, die Blutadernaufgetrieben wurden und das Athemholen ſchnel-ler wurde Die zweite Stuffe war, daß mansich so lange bewegen durfte, als das Gesichtund übrige Theile des Körpers ihre rosenfar-beue natürliche Gestalt behielten; die Bewegungnoch leicht von statten gieng, und keine merk-liche Müdigkeit verspühret wurde: So baldaber eines oder das andere eintraf, und derKörper wie sie es ausdrückten mehr zusammen-zufallen schien, war ihr ernstlicher Rath allefernere ermüdende Bewegung einzustellen. Auchhielten die Alten es höchst nöthig jedem Altersein besonderes Maaß der Bewegung vorzu-schreiben. Den bejahrten Personen riethen siejede heftige Bewegung als etwas welches siezu sehr austrocknen würde, ab. Dagegenwurde ihnen sehr angerathen sich gelinde zubewegen, und zwar so lange, bis sie darüberansiengen Hunger zu fühlen. Vom Socratesist's auch bekannt, daß er diese Vorschrift ge-nau befolget habe. Diejenige welche zwischendem Jünglings und bejahrten Alter sich be-fanden, durften sich auch nicht mehr zu heftigbewegen. Aber den Knaben vom 7ten bis21ten Jahr hielten sie dann und wann eineheftigere Bewegung, welche sie erhitzte, undaus Keichen und Schwitzen bis zu einiger Er-müdung brächte, zuträglich. Jedoch verboten