S7——Achter Brief.Ich habe Ihnen schon in meinem vorhergehen-dem Briefe geſagt, daß in Rückſicht auf dasMaaß der Bewegung, es von den ältestenAerzten zur allgemeinen Hauptregel angegebenwurde, nie bis zur ſtarken Ermüdung die Be-wegung zu treiben. Auch hier gaben sie aufſolche Umſtaͤnde obacht, die jetzt nichtswuͤrdigeKleinigkeiten zu seyn scheinen. Ich wil Ihnendavon nur ein Exempel aus dem Aristoteleszum Beweiß anführen: Er sagt nemlich (a)daß diejenigen beim Spatzierengehen, welchekurze Wege öfters auf und abgehen, viel ge-schwinder ermüdet würden, als solche welchein langen Spatziergängen gehen, und seltnerumzuwenden gezwungen sind. Ueberhaupt be-ruhete aber das Maaß nach welchen die Leibes-übungen zur Gesundheit eingeschrenkt wurden,nach dem Hippokrates, (b) Galen, (c) Ori-basius, (d) Avicenna, (e) Actius, (f) auffolgende zwei Veränderungen im Körper, nachwelchen, so bald selbige bemerkt wurden, dieBewe-(2) C. 4. partic. probl. 1.(b) b. Epid. con. 2.(c) 5. de locis aff. Cap. 5.(d) Lib. 6. collect. Cap. 11.(e) Lib. 1. fen. 13. doc. 2. Cap. 3(f) Lib. 2. Cap. 3.
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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