159würklich hungrigem Körper die Leibesübungennicht vorgenommen werden. Hippokrates sag-te dieserhalb: ubi fames, laborandum non est.Jedoch verboten sie auch 4tens, gleich nach ge-endigter Leibesübung zu essen, sondern verord-neten immer einen sicheren Zwischenraum zumachen. Dieses, schreibt Galen, hätten auchdie ältesten Aerzte stets angerathen. Bei Leibedürfte auch nicht bald nach der Bewegung ir-gend ein kaltes Getränke, noch auch Wein ge-trunken werden; von lezterem glaubte man daßer bald nach geſchehener Bewegung den Kopfſehr angreifen würde.Wie viel sie sich aber und gewiß mit Rechtvon der zur gehörigen Zeit eingerichteten Be-wegung versprachen, erhellet aus dem Galen,welcher ganz dürre weg sagt (a) daß diejeni-gen, welche sich vor dem Essen, und zu ge-höriger Zeit ordentlich bewegen, übrigenssich um eine sehr genaue Lebensregel nichtzu ängsten nöthig haben: nur müsten wieHippokrates sagt: (b) die Leibesübungenden Speisen, und übrigen Fähigkeiten wieauch dem körperlichem Vermögen stets an-gemessen ſeyn. Thun Sie Mein Freund einGleiches und halten Sich recht geſund.Achter(a) Lib. de cibis bonis &c.
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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