damit dem Körper dadurch kein Nachtheil wie-derfaren möchte, wovon Antyllus einige Re-geln aufbewahret hat; (a) und worunter woldie vornehmsten scheinen gewesen zu seyn; daßvor dem. Schwimmen der Körper gesalbet, unddurch Reiben etwas erwärmet wurde. — Mitdem Schwimmen verbanden sie nun zugleichden Nutzen des Badens, welches sie von sol-cher Nothwendigkeit hielten, daß sie in jedemGymnasium zugleich Bäder einrichteten, inwelchen die Lehrlinge zu bestimten Zeiten sichbaden musten. Jedoch machten sie ausserdem inRücksicht der Würkung des Badens auf denmenschlichen Körper unter diesen oder jenen Um-ständen, einen großen Unterschied; ob das Ba-den nemlich in kaltem oder warmen Wasser;in einem engen Bade; oder im Fluß; oder wolgar in der See geſchehen müſte, als welchesletztere Aristoteles den anderen Bädern vorzog. (b)Ohnerachtet aller der heftigen und müh-samen Bewegungen welche die Alten, zur Er-langung der Stärke, vorschrieben, suchten siedoch so viel wie möglich, bei den Bewegungendas Gemüth munter und fröhlich zu erhalten.Galen sagt daher: (c) daß unter allen kör-perlichen Uebungen diejenige die allernütz-lichste sey, welche nicht allein den Körper(a) S. Oribasius Lib. 6. Cap. 27.(b) 23. partic. probl. 12. & 14.(c) Lib. de ludo parvae pilae. Cap. I.
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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