zu ermüden, sondern zu gleicher Zeit dasGemüth zu erfreuen im Stande wäre. Un-ter diese Art Bewegungen rechneten sie vorzüg-lich die Jagd: Jedoch wolten sie hierunter kei-ne andere Art der Jagd verstanden haben, alswobei durch anhaltende Uebung der Körperbeweget ward; als welches man ganz deutlichbei Plato sehen kan: (a) kein Wunder also,daß auch die allerältesten Aerzte, wie Chiron,Machaon, Podalirius, und Aesculap dieeifrigsten Jäger waren, so wie Xenophon sol-ches erzählt. (b) Galen zog zwar das Bal-spiel (ludus parvæ pilæ) der Jagd vor, aberdoch nur aus der Ursache, weil letztere mehrUmstände erfodere. Plinius der jüngere sagtausdrücklich, daß er der Jagd seine Gesund-heit verdankte: (c) und der zwar gelerte ara-bische Arzt Rhazes trieb es so gar so weit,daß er im Ernst behaupten wolte; (d) es hättesich bei einer graßirenden Pest einmal zugetra-gen, daß ohnerachtet selbige eine große MengeMenschen weggeraffet hätte, doch alle diejeni-gen, welche durch vorheriges Jagen, sich einestarke Leibesbeschaffenheit erworben hatten, glück-lich davon gekommen wären. Bei dieser Gele-genheit muß ich an den Vorwurf Sie erinneren,welchen Dyonisius von Syracuſa da er einmalzu(a) L. VII. de legibus, in fine.(b) L. de venatione in princ.(c) Lib. 5. epist. 18.[d) 3. Contr. 13. C. 3. v. Galen. lib. de puero epilept.comm. 115.
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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