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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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gend war dem Staate nützlich zu seyn, und zudeßen Vertheidigung im Fall der Noth, vielesbeitragen zu können. Je mehrere körperlicheKräfte, und dabei Geschicklichkeit allen Gefa-ren zu entgeben einer daher hatte, desto mehrwurde er geachtet. Kein Wunder alſo daß ſiebei dieser ihrer Verfassung die Kunst zu schwim-men in höchstem Werth; ja unentbehrlich, undzwar eben ſo nothwendig zur Bildung des Kör-pers hielten; als die Erlernung der Buchstabenzur Bildung der Seele den Grund legen müsse.Wenn sie daher einen für den Staat ganz un-nützen Menschen, mit dem nichts anzufangenwar, beschreiben wolten, war die Schilderunggleich fertig, indem es von ihm als einemMenschen der nirgendworin einmal die erste An-fangsgründe kannte, hieß, er hat weder Lesennoch Schwimmen gelernet. (Nec literas, necnatare didicit.) Fürnemlich musten die Solda-ten im Schwimmen, bei den alten Römern sehrgeübt seyn; es wurden ihnen deswegen öffent-liche Plätze, wo sie dieses lernen konnten, an-gewiesen, wie Vegerius angiebt (a) Aristo-teles verglich die Bewegung welche der Menschbeim Schwimmen machen muß, in Rücksichtauf den Einfluß auf den Körper, mit der desLaufens. (b) Da es aber zu den heftigen Be-wegungen hingerechnet ward, so wurden auchvorher verschiedene Vorsichtsregeln beobachtet,damit(a) Lib. 1. de re militari C. 10(b) 23. partic. probl. 9.