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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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kein allgemeines Gesetz hierüber, sondern esscheint mehr von jedem Lehrer abgehangen zuhaben dieses Verhalten nach seinen Einsichtenabzuänderen. Ein solches Gesetz hätte auch fürsie nicht existiren können, da es ihnen gar nichtdarum zu thun war, ihre Kräfte dem Natur-plane gemäß zu entwickeln, sondern selbige nurfür eine gewiße Zeit auf eine brillante Weiſezeigen zu können. Sie tranken aber mehren-theils so wenig als möglich, und vermieden alleSpeisen welche sie unter die feuchten zähleten,als wohin ihrer Meinung nach auch das Ku-chenwerk gehörete. Sie enthielten sich nach ein-stimmigem Zeugniß der Alten aller Liebeshändel.Sonsten war ihre Lebensweise sehr unordentlich:zuweilen schliefen sie viel, zuweilen wenig: ebenso verhielten sie sich mit der Speise; wie auchmit der Anstrengung des Körpers, indem siesolches zuweilen bis auf den höchsten Grad trie-ben, und nachher wieder einige Zeit völlig ruhe-ten. Hierin suchte Aristoteles die Ursache wa-rum bei denjenigen, welche sich mäßig bewe-gen, eine angenehme Rosenfarbe das Gesichtbemalete, hingegen die Athleten bei ihrer über-triebenen Bewegung immer im Gesicht ganzblaß wurden. (a) Sie erſchienen immer nackendauf dem Kampfplatz; jedoch hatten schon dieältesten Griechen ihre Schaam mit einer Scharpebedeckt. Nachher soll diese Mode aber, beiGelegenheit daß sicherer Athlete Orsippe, demſeine(1) 33. part. Frohl. 5.