gen, wenn er den Streit nicht vollführen kann,Sie fochten auch zuweilen freiwillig mit denwilden Thieren. Ja, ſie ſuchten ſo gar denElementen zu trotzen, und achteten der uner-träglichsten Sonnenhitze nicht. Nicht seltensoffen sie das frische rauchende Blut aus denWunden ihres gefallenen Gegners. Beim Volkestanden beide aber in großen Ehren. Ja, dieGeſchichte liefert drei Beiſpiele, wo den Athle-ten Göttliche Ehre, und zwar einem noch sogar bei seinen Lebzeiten angethan worden. (a) DieLebensart war hauptsächlich dahin gerichtet umfeiste Körper zu erhalten. Die alten glaubtennemlich daß nothwendig zur Stärke des Leibesein gewißer Grad der Feistigkeit erfodert wür-de. Aristoteles sagt deutlich (b) daß ein fei-ster Körper mehr auf Stärke; ein schlankeraber mehr auf Gesundheit Rechnung machenmüße. Die Lebensart der Athleten war nunohngefehr folgende: Zufolge dem Plinius undOribasius bestand in den ersten Zeiten ihreHauptnabrung in dürren Feigen. Ersterer be-hauptet (c) die Gladiatoren hätten im Anfangihres Aufkommens mehrentheils Gerste gegeßen,und wären daher Hordeacei genennet worden.Nachher wurde ihnen aber Fleisch, fürnemlichSchwei-(a) Burette troisieme Memoire pour servir à l'histoire desAtheles 8. Mem. de l'Ac. R. des Inser. & bell. La(b) Sect. VIII. Probl. VI.(c) Lib. 18. C. 7.
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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