nannt, und unterschieden sich nachher gänzlichvon den so genannten Athleren, wie Cicerosolches zeiget. (a) Die arbletische Uebungen wa-ren überhaupt menschlicher und ehrreicher, alsdie der Gladtatoren; denn, wenn ein Athletim Kampf seinen Gegner umbrachte, konnt erzwar nicht am Leben gestraft werden, jedochkonnte er auch in solchem Fall nie den Preißerlangen. Bei den Fechterſpielen war aber ꝺerTod mehrentheils unvermeidlich und machte denPreiß nicht strittig. (b) Auch durften zu den feier-lichen athletischen Spielen keine Sclaven zuge-lassen werden. Mit den Gladiatoren der Römerhatte es aber eine entgegengesetzte Bewandniß(c) Die Gladi=toren hatten sich im Verwunden undMorden auch dergestalt abgehärtet, daß sie, wennsie selbst verwundet wurden, und den Tod vorihren Augen sahen, doch ihre Gesichtszüge nichteinmal änderten, noch andere Zeichen desSchmerzens oder Leidens von sich gaben, son-dern selbst sich mit Anstand und Grazie zurErde ſinken ließen, wie Sie weitläuftig beiCicero sehen können. (d) Gellius sagt daher(e) “ Eines zum Streit fertigen Gladiatorenbestimmtes Schicksal ist, entweder zu töd-ten, wenn er überwindet; oder selbst zu erlie-gen,(a) Epist. fam. L. VII. Epist, I.(b) Potters Archaologie 3ter Theil S. 584. Note 8.(c) Am Anges. Ort. S. 583.(d) II. Tusc. quæst.(e) Lib. 7. C. 3.
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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