gen schlechten Fortgang machten, an statt desWeitzens Gerſte, und zwar ſo lange gereichetworden, bis selbige in Gegenwart der Vor-steher ihre Besserung darinn erprobet hätten.Obzwar nun wol die vorhin gemeldeteUebungen in den Streitspielen entweder zurBelustigung des Volkes; oder zur Ehre derGötter; nicht weniger zur Erlangung der nö-thigen Fertigkeit in den Kriegsübungen; wieauch um alle Leibesübungen nicht allein geschickt,ſondern auch mit Anſtand und Grazie zu ver-richten; und endlich auch zur Bewahrung undErringung der Gesundheit gehalten wurden, sokonnte es, da alle Sachen mit der Zeit ausar-ten, auch hier nicht fehlen, daß fürnemlich sobald der Luxus auf einen hohen Grad gestie-gen, hingegen der allgemeine kriegerische Hangnoch immer das Uebergewicht behielte, mancheLeibesübungen sich einschlichen, welche nichtmehr auf das Wohl des Staates, noch aufdie Gesundheit der einzelnen Personen abziel-ten. Dieses sage ich konnte nicht fehlen, sobald das Publikum niedrig denkende Perſonenfür Geld dahin brachte, allerlei überspannte Be-wegungen und Uebungen öffentlich zu machen.Diese Leute wurden nachher eigentlich Athletengenennet, und bestrebten sich blos und alleineine überwiegende körperliche Kraft, und glän-zende Fähigkeit zu erlangen um jedem körper-lichen Leiden, so ihnen in ihrer Lage zustieß,gleichsam Trutz bieten zu können; und dadurchheim
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Vergleichung der Erziehung der Alten mit der heutigen, und Untersuchung welche von beiden mit der Natur am meisten übereinstimme
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